| |
|
Grönland, die
größte Insel der Erde, liegt im Nordosten des arktischen
Nordamerika im Atlantik (geringste Entfernung zu Kanadas
Ellesmere-Insel: 26 km), westlich von Island und hat seit dem
1. Mai 1979 eine Selbstverwaltung innerhalb der
Staatsgemeinschaft mit Dänemark. Grönland hat das am weitesten
nach Norden ragende Landgebiet der Erde.
Die überwiegende Landesfläche Grönlands ist ständig von Eis
bedeckt, mit einer Dicke von bis zu 3500 m, nur etwa ein
Sechstel sind eisfrei. Tiefe Fjorde mit kalbenden Gletschern
prägen diese fast baum- und strauchlose Naturlandschaft. Der
Scoresbysund-Fjord im Osten ist, mit ca. 300 km der längste
der Erde. Menschenfeindlich sind die gebirgigen Eis- und
Kältewüsten der Insel.
An der Süd- und Westküste gibt es weit verstreute kleinere
Siedlungen, ebenso auf den vorgelagerten Inseln. In der kurzen
eisfreien Sommerzeit herrschen hier mildere Bedingungen. Auch
gibt es im Süden zahlreiche heiße Quellen.
Die Ureinwohner, die Inuit ("Menschen"), auch indianisch
Eskimos, Fleischfresser, genannt, stammen vom asiatischen
Kontinent, von wo sie über Kanada einwanderten. Ihre Sprache,
das Grönländische wird, wenn auch in verschiedene Dialekte
aufgeteilt, auch von den Inuit Kanadas, Alaskas und Sibiriens
gesprochen. 90% der Bevölkerung leben an der Westküste. Das
arktische Klima bringt Sommertemperaturen bis 20° im Süden und
Westen während der Mitsommerzeit und -5° im Norden. Im Winter
fallen die Temperaturen im Süden und Westen selten unter -20°,
im Norden aber bis -50°! Nördlich des Polarkreises geht die
Sonne im Mai, Juni und Juli nicht unter, während des ganzen
Jahres kann man am Nachthimmel Polarlichter sehen.
Hauptwirtschaftszweige sind der Fischfang und Erzexporte.
Im kurzen grönländischen Sommer gibt es in den fruchtbaren
Tälern des Südens und Westens eine überwältigende
Blütenpracht, im äußersten Süden sogar ein kleines Waldgebiet.
Neben domestizierten Schafen und Rentieren
leben auf Grönland alle Tierarten der arktischen Regionen wie
Eisbär, Polarfuchs, Moschusochse, Hase und Kleinsäuger, am
Meer tummeln sich Robbenarten, Walrösser und Seevögel. Das
Meer ist fischreich und seit Jahrtausenden Nahrungsgrundlage
der Inuit.
Touristisch interessant ist die Hauptstadt Nuuk (früher Godhäb),
in deren Umkreis man Fjorde mit kalbenden Gletschern, Lachs-
und Forellenflüsse, Eskimogebäude und nordische Ruinen, sowie
Rentiere und Seehundkolonien findet. Von der Ortschaft Söndre
Strömfjord lassen sich Wanderungen um den gleichnamigen Fjord
unternehmen. Vor der Gletscherkulisse sieht man weidende
Rentier- und Moschusochsenherden. In Ilulissat am Eisfjord
steht das KnutRasmussen-Museum.
Berühmt ist die Disko-Insel mit der gleichnamigen Bucht. Hier
herrscht Grönlands Kaiserwetter! Im Winter sind Hundeschlitten
die Attraktion, im Sommer präsentiert der Eisfjord, auf dem
Festland gegenüber, seine kalbenden Gletschermassen.
Südgrönland bietet Wandermöglichkeiten, Siedlungsreste Eriks
des Roten als Besichtigungstour, Wasserfälle, Segeltouren und
in der Region Nanortalik Grönlands einzigen Wald.
Verkehrsmittel sind außerorts im wesentlichen Schiffe,
Hubschrauber und Flugzeuge, touristische Attraktion ist der
Hundeschlitten. Internationale Flugverbindungen bestehen nach
Reykjavik in Island.
Profitieren Sie von einer Vielzahl von Vorteilen und buchen
Sie mit dem Online Reisebüro - reiseknaller.com
Wir wünschen einen schönen Urlaub und einen angenehmen
Flug !
Mehr Infos und Buchung |
|