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Sifnos (75 qkm,
2000 Einw.)
Nackte Felsen und schneeweiße Häuser sind die Kennzeichen der
Insel, die im Altertum wegen ihrer Gold- und Silberbergwerke,
sowie des wertvollen Sifnos-Steins berühmt war. Heute werden
Keramiken nach alten Mustern gefertigt. Vom Hafen Kamares geht
es aufwärts zur Hauptstadt Apollonia. Vom Wasser gibt es eine
beeindruckendes Bild der alten Hauptstadt Kastro, die hoch
über der Ostküste unterhalb einer mittelalterlichen Festung
thront.
Sikinos (41 qkm, 800 Einw.)
Sikinos ist eine kleine Insel südwestlich von los, kahl und
unfruchtbar. Der Hauptort Sikinos liegt hoch in den Bergen
(schöne Kathedrale, ursprüngliches Dorf mit
aneinandergeschachtelten Quader-Häusern). Die schönsten
Badebuchten liegen bei Spilia.
Sims (85 qkm, 20.000 Einw.)
Syra, wie die Insel auch genannt wird, ist wegen ihrer Lage,
fast mitten in den Kykladen, seit alters Sitz der Seefahrer,
die ihr Reichtum gebracht haben. Sie war im 19. Jh.
Handelsmetropole, wie die Insel Delos in der Antike. Hafen und
Hauptstadt ist Ermoupoli an der Ostküste. Bekanntester Badeort
ist Posidonia (auch Dellagrazia genannt) mit seinem
Fischerhafen und den Sandstränden. Bekannt sind die
Süßigkeiten aus Mandeln (Syriano Loukoumi).
Thira / Santorin (796 qkm, 12.000 Einw.) Die südlichste
Kykladeninseln (140 km nördlich von Kreta) mit der
beeindruckenden Steilküste im Westen ist vielleicht die
schönste Kykladeninseln. Wie von der Empore eines Theaters hat
man an jeder Stelle dieser sichelförmigen Westküste freien
Blick auf Dörfer mit weißen Häusern, die sich fast am Fels
festkrallen. Gegenüber dieser großen Bucht liegen die kleine
Fischerinsel Thirassia und die tiefschwarzen Lavainseln
Kammenes (Baden im schwefelhaltigen Thermalwasser). Hauptort
ist Thira, das etwa 200 m oberhalb des alten Hafens Skala
liegt. Der Weg kann über hunderte Stufen zu Fuß, mit dem
Eselskarren oder der Seilbahn gemacht werden. Thira, die Loge
über dem Meer, ist eine der typischsten Inselstädte
(Altstadtviertel "Frankomahalas", enge Pflastergäßchen,
Arkaden und Kirchen). Sehenswert auf der Insel sind außerdem
das antike Thera, das Kastell Skaro, die minoische Siedlung in
Akrotiri und die kleine Ortschaft Messäria mit ihrer
unterirdischen Kirche. Die Badeorte (Kamari, Perissa und
Manolithos) haben schwarze Lavastrände.
Tinos (195 qkm, 10.000 Einw.)
Griechen zur heiligen Insel Tinos. Vom Hafen der
Inselhauptstadt führt eine breite Wallfahrtsstraße zur
Wallfahrtskirche Panagia Evangelistria. Tinos ist nur 1200 m
von der Nachbarinsel Andros entfernt. Sie wird jedoch
außerhalb der Wallfahrtszeit (März bis August) wenig besucht.
Das schönste Dörfchen auf der Insel ist Pirgos, ganz im
Nordwesten.
Saronische Inseln
Die Saronischen Inseln liegen im gleichnamigen Golf
südwestlich von Athen.
Salamis (96 qkm, 20.000 Einw.)
Salamis ist wohl die berühmteste dieser Inseln. Sie war
strategisch bedeutend, weil sie schützend vor dem Hafen von
Piräus liegt. 480 v.Chr. fand hier die Seeschlacht zwischen
der griechischen und der persischen Flotte statt. 310
griechische Boote standen gegen eine persische Übermacht, die
sich aber im engen Sund nicht entfalten konnten, die Griechen
siegten.
Salamis ist Wochenendausflugsziel der Athener. Es bestehen
Fährverbindungen nach Perama (Richtung Athen) und nach Nea
Peramos (Richtung Megara). Die Insel hat bewaldete Berge und
viele Badebuchten, besonders bei Agios Nikolaos im Südosten.
Der Hauptort Salamis liegt an der Westküste.
Egina (85 qkm, 10.000 Einw.)
Egina liegt in der Mitte des Saronischen Golfs. Sie ist sehr
fruchtbar (Wein, Oliven, Feigen, Mandeln und besonders
Pistazien). Haupt- und Hafenort ist Egina an der Westküste mit
seinen bunten Häusern (Hafenkapelle Ag. Nikolaos,
Metropoliskirche, Kolonna mit Festungsruinen aus der Antike).
Bei Mesagros steht der berühmte Aphaiatempel. Badeorte sind
Agia Marina, Egina und die Marathonbucht.
Angistri /Ankistri (12 qkm, 1000 Einw.)
Die kleine Insel liegt ca. 5 km südwestlich von Egina. Es ist
von den noch kleineren Inseln Thorissa und den Metopi-Inseln
umgeben. Hauptort ist Ankistri, schöne Badestrände befinden
sich im Norden bei Skala.
Poros (33 qkm, 5000 Einw.)
Poros liegt vor der Halbinsel Argolis (Peloponnes). Poros ist
der einzige größere Ort und zugleich Fährhafen nach Galatas,
Methana und Nafplio. Auf der Insel wachsen Orangen und
Zitronen. Landschaftlich besonders reizvoll ist die Westbucht
mit sehr schönen Sandstränden. Sehenswürdigkeiten sind das
Poseidonheiligtum und das Kloster Zoodohon Pigis.Auf halbem
Weg nach Kithnos liegt Agios Georgios. Argolische Inseln
Die Argolischen Inseln liegen vor der Argolischen Halbinsel
(Ostpeloponnes) und im gleichnamigen Golf.
dra (56 qkm, 4000 Einw.)
Die Insel wird von einem Bergrücken durchzogen, in der Mitte
liegt an der steilen Westküste der Hauptort Idra, mit
wundervollem Blick auf die große Festlandsbucht. Zum
bemerkenswerten dieses Ortes gehören die zahlreichen
Herrenhäuser aus dem letzten Jahrhundert, die z.T. auch
besucht werden können. Im Dorf Kamini mit wunderbarem Blick
auf die typisch griech. Inselbauweise haben sich mittlerweile
viele Maler angesiedelt.
Westlich liegt die Marmorinsel Dokos mit zahlreichen schönen
Badestränden.
Spetses / Speise (22 qkm, 4000 Einw.)
Spetses ist wegen seiner schönen Strände, den Kiefernwäldern
und Johannisbrotbäumen beliebtes Urlaubsziel. Der Hauptort und
Fährhafen Spetses liegt an der Nordküste (Fähren von Nafplio).
Im Südosten liegt noch die kleine Insel Spetsopoula, nach
Nordosten in Richtung Idra die Insel Trikeri.
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